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Die mündliche Abschlussprüfung

Die Meinung der Profis:

Herr Hennig von der Immothek 24 rät den Prüflingen das Prüfungsgespräch zu führen und nicht nur zu reagieren. Sie sollten selbstsicher, freundlich und kundenorientiert auftreten und auch durch Nachfragen im Rahmen des Rollenspiels auf ihre „Kunden/ Teammitglieder“ eingehen.
„Wichtig ist, wie der Prüfungsteilnehmer seine Rolle annimmt und wie er reagiert, auch wenn er mal etwas nicht weiß. Das geschieht in der Praxis auch ständig“, meint Herr Weege vom OSZ Lotis. „Wir möchten gern, dass möglichst viele Prüfungsteilnehmer bestehen. Allerdings können wir auch nicht zaubern. Die notwendige Basis muss also gegeben sein.“

Herr Pulletz, stellvertretender Rektor des OSZ Lotis, verweist darauf, dass nun bei der mündlichen Prüfung mehr Wissen in der Tiefe der Wahlqualifikationen gefordert sei und nicht so sehr in der Breite aller Teilbereiche der Ausbildung. Dennoch müsse der Prüfling Wissen aus allen Bereichen sinnvoll zur Lösung der Aufgabe einsetzen. So müsse er bei der Wahlqualifikation WEG auch etwas über das Thema Betriebskosten wissen.
Herr Pulletz sieht das größte Defizit darin, dass die Prüflinge ihre Rolle als Kundenberater oder Teamleiter nicht durchgehend einnehmen könnten. Er stellt auch im Unterricht fest, dass sie noch Hemmungen dabei haben, frei vor anderen zu reden. Deshalb sei es ganz wichtig, Ängste abzubauen. Schlagfertigkeit und Kommunikation müssten dringend durch mehr Praxis im Betrieb geübt werden. Auch Herr Hennig hat dieses Problem beobachtet. Er meint, dass den Prüfern bewusst sei, dass die Prüflinge aufgeregt sind. Er rät ihnen, vor der Prüfung das „freie Reden“ zu üben. Eine gute Vorbereitung sei es, sich unter Prüfungsbedingungen auf ein Thema vorzubereiten (also 20 Minuten!) und dann laut einen Vortrag zu diesem Thema zu halten. Genauso könne man dies in Gruppen üben oder mit einem Coach, der die Kunden-/ Prüferrolle übernimmt. So erhält man dann auch ein Feedback und kann aus seinen Fehlern lernen.

Alle Profis sind sich einig, dass die Prüfungsvorbereitung nicht erst kurz vor der Prüfung beginnen dürfe. „Die Prüfungsvorbereitung sollte kein Crashkurs sein, sondern drei Jahre lang Interesse an Praxis und Theorie der Immobilienwirtschaft“, meint Herr Pulletz. Wichtig sei es, viel Praxiserfahrung mitzunehmen, stimmt auch Herr Weege zu. „Es ist gut, z. B. bei vielen WEG – Versammlungen dabei zu sein. Diese Möglicheit sollten die Auszubildenden in ihren Betrieben unbedingt nutzen."
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Auszug aus dem Artikel "Die mündliche Abschlussprüfung - wissen was kommt" erschienen in DAS GRUNDEIGENTUM Nr. 10/ 2009



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